Die Visabeschaffung - Das Unmögliche möglich machen

Wednesday, June 20

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Dass der Umzug ins Ausland nicht so einfach ist wie ursprünglich gedacht, weiß jeder der diesen Prozess einmal mitgemacht hat. Von den bürokratischen Hürden, über Wohnungssuche bis hin zum Aufbau eines Netzwerkes bietet jedes Land unterschiedliche Herausforderungen. 

Die gleichen Erfahrungen machen Internationals, die aus dem Ausland nach Deutschland kommen. Die Herausforderungen sind teilweise sogar noch größer, da Deutschland nicht gerade für seine unkomplizierten bürokratischen Abläufe bekannt ist. Eine besondere Hürde steht daher bereits am Anfang des Relocationprozesses: Die Visabeschaffung.  

Gute Kenntnisse der gesetzlichen Vorschriften sind wichtig
Um internationale Mitarbeiter hierbei bestmöglich zu unterstützen,  sind genaue Kenntnisse der gesetzlichen Vorschriften und Abläufe ein zentraler Punkt. Hierzu zählen nicht nur die generellen Visarichtlinien, sondern auch genaue Anforderungen an Ausbildung, Einkommen und Jobtitel für unterschiedliche Visaarten, sowie Erfahrungen mit dem zeitlichen Ablauf. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Schritte korrekt ausgeführt und die richtigen Dokumente eingereicht werden, damit der Arbeitnehmer pünktlich und legal die Arbeit aufnehmen kann. 

Nicht zu unterschätzen ist hierbei die auch die erfolderliche Genehmigung der Bundesagentur für Arbeit, die die Notwendigkeit der internationalen Ausschreibung bestätigen muss. Wird nicht ausreichend dargestellt, warum das für die Anstellung erforderliche Know-How nur dieser internationale Mitarbeiter hat, wird keine Genehmigung erteilt. 

Je mehr Erfahrungen vorhanden sind desto besser kann der Prozess eingeschätzt werden
Je nach Herkunftsland gibt es unterschiedliche Herausforderungen für die Internationals. Unternehmen brauchen daher strukturierte Prozesse, um bestmöglich zu unterstützen und im besten Falle auch die Erfahrung, um Situationen richtig einschätzen zu können. Hierzu zählt beispielsweise die Wartezeit für Visatermine, die stark varriiert und somit auch die Dauer der Visabeschaffung maßgeblich beeinflusst. Auch die einzureichenden Dokumente sind nicht einheitlich und können teilweise auch von dem abweichen, was auf der Botschaftsseite angegeben ist. Je mehr Erfahrung Unternehmen mit den Visaprozessen in den Ländern, aus denen sie maßgeblich rekrutieren, haben, desto besser können sie mit potentiellen Hindernissen und Besonderheiten umgehen. Anderenfalls können auftauchende Probleme das Einstellungsdatum deutlich verzögern. Das ist nicht nur für den Recruiter problematisch, sondern auch für das Team, das auf die zusätzliche Arbeitskraft wartet. 

Da der Relocationprozess mit der erfolgreichen Visabeschaffung aber noch lange nicht abgeschlossen ist, erhalten sie hier zusätzliche Tipps, wie sie auch im weiteren Prozess erfolgreich bleiben.